ProEXR File Description

=Attributes=
cameraAperture (float): 36
cameraFNumber (float): 5.0159
cameraFarClip (float): 1e+030
cameraFarRange (float): 1000
cameraFocalLength (float): 79.0555
cameraFov (float): 24.9596
cameraNearClip (float): 0
cameraNearRange (float): 0
cameraProjection (int): 0
cameraTargetDistance (float): 282.86
cameraTransform (m44f): [{0.83588, -0.142722, -0.530033, -65.4855}, {-0.0470664, -0.980685, 0.189844, -316.672}, {-0.54689, -0.133741, -0.826453, -10.2462}, {0, 0, 0, 1}]
channels (chlist)
compression (compression): Zip
dataWindow (box2i): [0, 0, 7199, 4799]
displayWindow (box2i): [0, 0, 7199, 4799]
lineOrder (lineOrder): Increasing Y
name (string): ""
pixelAspectRatio (float): 1
screenWindowCenter (v2f): [0, 0]
screenWindowWidth (float): 1
type (string): "scanlineimage"
vrayChannelInfo (string): "{"VRayRenderID":{"alias":114,"index":2,"flags":5},"Alpha":{"alias":125,"index":1,"flags":16389},"RGB color":{"alias":126,"index":0,"flags":16385},"VRayReflection":{"alias":102,"index":3,"flags":8},"VRayRefraction":{"alias":103,"index":4,"flags":8}}"
vrayInfo/camera (string): "VRayPhysicalCamera004"
vrayInfo/computername (string): "desktop-2eai5st"
vrayInfo/cpu (string): "INTEL/Model:15,Family:6,Stepping:2,Cache:0"
vrayInfo/date (string): "23.01.2020"
vrayInfo/filename (string): "virus2.max"
vrayInfo/frame (string): "00000"
vrayInfo/h (string): "4800"
vrayInfo/mhz (string): "0MHz"
vrayInfo/noiseThreshold (string): "0,001000"
vrayInfo/numPasses (string): "0"
vrayInfo/numSubdivs (string): "0,00"
vrayInfo/os (string): "Win10"
vrayInfo/primitives (string): "14888077"
vrayInfo/ram (string): "65456MB"
vrayInfo/rendertime (string): " 2h 26m  1,5s"
vrayInfo/time (string): "20:04:57"
vrayInfo/vmem (string): "134217728MB"
vrayInfo/vraycore (string): "4.10.02"
vrayInfo/vrayversion (string): "Internal V-Ray version 4.10.02.00001"
vrayInfo/w (string): "7200"

=Channels=
A (half)
B (half)
G (half)
R (half)
VRayReflection.B (half)
VRayReflection.G (half)
VRayRefl

Update Coronavirus

Finanzmärkte reagieren deutlich auf die weitere Ausbreitung des Coronavirus. Wachstum kurzfristig negativ betroffen.

Coronavirus Thema Nummer 1

Der Ausbruch des neuartigen Coronavirus (COVID-19) ist zum Hauptgesprächsthema geworden. Weltweit haben sich bis dato über 82’000 Personen mit dem Virus angesteckt, davon entfallen rund 79’000 Fälle auf Patienten in China. Gemäss neusten Zahlen der Johns-Hopkins-Universität steigt die Zahl der Neuansteckungen in China nicht mehr so stark, wie noch Anfang Februar. Die Anzahl der Patienten, welche sich vollständig vom der Virusinfektion erholt haben, stieg anderseits auf über 36’000. Nicht überraschend erhöht sich jedoch die Zahl der vom Coronavirus infizierten Personen ausserhalb Chinas deutlich. Die Entwicklung über die nächsten Tage und Wochen wird zeigen, ob weiter entwickelte Länder, mit besseren Gesundheitssystemen und «hygienischen Verhältnissen», eine deutlich tiefere Todesrate ausweisen und die Ausbreitung des Virus rascher eindämmen können.

Pandemie oder nicht?

In zeitlicher Hinsicht ist die gegenwärtige Entwicklung mit einer «normalen» Grippe vergleichbar. Auch bei dieser Infektion steigt die Anzahl Fälle exponentiell im Februar, erreicht das Höchst im März und geht im April wieder zurück. Gefährlich und beängstigend bei COVID-19 ist, abgesehen von der hohen Letalitätsrate, die Inkubationszeit von 2 bis 14 Tage, während derer der Träger des Virus keine Symptome zeigt, jedoch andere bereits infizieren kann. Aus diesem Grund stellt sich auch die Frage, ob sich das Virus pandemisch verbreiten wird oder nicht. Die Politik und Marktkommentatoren versuchen zu beruhigen. Und die Weltgesundheitsorganisation scheut nach wie vor davor zurück, den Ausbruch als Pandemie zu bezeichnen. Schönfärberei oder ehrliche Analyse?

Herausforderungen für die Unternehmen

Die weitere Verbreitung des Virus kann nur durch massive Reiseeinschränkungen und die Reduktion sozialer Kontakte unter Kontrolle gebracht werden, solange kein Impfstoff zur Verfügung steht. Dies wird sich in vielerlei Hinsicht auf die Aktivitäten der Unternehmen und damit auf die Wirtschaft auswirken.

Die Unternehmen sind vielschichtig gefordert. Die Konzentration auf wenige Zulieferer und grosse einzelne Produktionsstätten wird möglicherweise in Frage gestellt werden müssen. Das Konzept „von der Region, für die Region“ wird auch durch die schwelenden Handelskonflikte wieder vermehrt in den Fokus der Verantwortlichen geraten, weil dies die Risiken für Unternehmen reduzieren kann. Das Management wird Standorte und Lieferketten überprüfen müssen und wo nötig anpassen, um an Flexibilität zu gewinnen.

Solche Massnahmen sind aber mit Kosten verbunden, die nicht von allen Unternehmen problemlos getragen werden können. Das durchschnittliche Eigenkapital der S&P500 Unternehmen beträgt heute ca. 27%, mit sinkender Tendenz (denn wenig Eigenkapital ist gut für den «Return on Equity»). COVID-19 lähmt nun aber die „just-intime“ Fertigung sowie den Verkauf. Die Kosten für dessen Bekämpfung bedeuten entsprechend Gewinneinbussen, was sich wiederum auf die Bilanzqualität niederschlagen wird. Viele Banken und Versicherungen weisen zudem ein Eigenkapital von deutlich unter 10% aus und sind auf grosse Kreditausfälle nicht vorbereitet. Das Coronavirus greift also nicht nur den menschlichen Organismus an, sondern auch verletzliche Wirtschaftssubjekte.

Wer nicht mit der Möglichkeit einer Rezession rechnet ist naiv!

Die Weltwirtschaft wächst momentan um etwa 3.5%, Tendenz abnehmend. Es ist nicht wie bei SARS im Jahr 2003, als es nach einem vorgängigen zweijährigen Abschwung zu einer sofortigen wirtschaftlichen Erholung kam. Die Weltwirtschaft ist derzeit in vielerlei Hinsicht schlecht auf das Virus COVID-19 vorbereitet. Dies weil Anleger, Unternehmen und Politiker Ereignisse mit kleiner Wahrscheinlichkeit aber grosser Auswirkung systematisch ausgeblendet haben. Der seit 2009 laufende Wirtschaftszyklus wurde fiskalpolitisch und monetär bereits mehrfach angekurbelt und ausgequetscht.

COVID-19 wird das globale Wirtschaftswachstum kurzfristig und mittelfristig verlangsamen. Die Menschen befinden sich in einer völlig neuen Lage, wo es keine effektive Möglichkeit gibt dem Virus mit Sicherheit auszuweichen. Die freiwillige Reduktion der Sozialkontakte wird im ersten Jahr der COVID-19 Ausbreitung zu signifikant weniger Konsum und Transport führen, was die Wirtschaft global schwächen wird. Wenn Menschen im Fluss wegen Krokodilen nicht mehr schwimmen wollen, nützen zusätzliche Zinssenkungen und Helikoptergelder wenig. Der Zeitpunkt ist wohl zufällig, doch in Kombination mit den laufenden Handelskonflikten und den bevorstehenden US Präsidentschaftswahlen wird sich die bestehende Investitionsbremse verstärken.

Vielleicht heisst der grösste Feind von Donald Trump für die Präsidentschaft nicht Bernie Sanders sondern COVID-19! Die zusätzlichen Aufwendungen bei gleichzeitigen Ertragsausfällen werden den Unternehmen die Gewinnerwartungen eintrüben und so die Kreditrisiken erhöhen. Bedenken Sie, dass gerade in solchen Situationen sich auch die Bank auf die ausserordentlichen Umstände beruft, wenn sie zusätzliche Sicherheiten verlangt oder ansonsten den Kredit kündigen will. Die tiefen Zinsen haben Anleger kontinuierlich zum Eingehen von enormen zusätzlichen und zum Teil nicht liquiden Risiken animiert. Die Bewertung vieler dieser Vermögenspreise ist in einem solchen Umfeld äusserst fraglich.

Aktuelle Positionierung von PROSPERIS

PROSPERIS hat bereits im Januar die Aktienquoten in den Portfolios erheblich reduziert. Rechtzeitige weitere Massnahmen und Portfolioumschichtungen Anfangs Februar sowie unsere strategische Ausrichtung haben dazu geführt, dass die heftigen Korrekturen an den Aktienmärkten nur sehr eingeschränkt auf unsere Portfolios durchschlagen. Wir beobachten die Situation genau und werden weiterhin auf die Balance zwischen Verlustvermeidung und Wahrnehmung von Gewinnchancen achten, wobei ersteres im Moment natürlich Priorität hat.

 

Zürich, 28.02.2020